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Grunderwerbsteuer

Nebenkosten beim Immobilienkauf: Die Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbsteuer bildet einen der größten Posten bei den Kaufnebenkosten einer Immobilie. Wir verraten Ihnen, was es zu beachten gilt.

Eine eigene Immobilie steht bei vielen Deutschen derzeit ganz oben auf der Wunschliste. Ist die Entscheidung für die eigenen vier Wände erst einmal gefallen, geht es an den Finanzierungsplan. Hier gilt es nicht nur den reinen Kaufpreis der Immobilie zu berücksichtigen, sondern auch die sogenannten Nebenkosten. Dazu zählt unter anderem die Grunderwerbsteuer – eine Zwangsabgabe, die sich am Wert des Grundstücks bzw. am Wert der Immobilie auf dem Grundstück bemisst. Diese Steuer muss von jedem Immobilienkäufer entrichtet werden – es sei denn, die Immobilie wurde vererbt oder verschenkt. Früher wurde die Höhe der Grunderwerbsteuer einheitlich geregelt und lag deutschlandweit bei 3,5 Prozent. Doch seit September 2006 dürfen die Bundesländer die Steuersätze selbst festlegen – und haben sie zum Teil massiv erhöht. Im Durchschnitt ist die Grunderwerbsteuer seit der Gesetzesreform von 3,5 Prozent auf 5,2 Prozent gestiegen. Damit bildet sie in vielen Bundesländern mittlerweile den größten Posten bei den Kaufnebenkosten. 

Auch Brandenburg führte Spitzensteuersatz von 6,5 % ein

Wer in Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen oder im Saarland eine Immobilie erwerben möchte, muss besonders tief in die Tasche greifen: Hier liegt der Steuersatz bei 6,5 Prozent. Schleswig-Holstein hob die Grunderwerbsteuer bereits 2014 auf den derzeitigen Höchstsatz an, das Saarland und Nordrhein-Westfalen zogen Anfang des Jahres nach. Zuletzt hat auch Brandenburg den Spitzensteuersatz beschlossen:  Am 1. Juli 2015 wurde die Grunderwerbssteuer von 5 Prozent auf ebenfalls 6,5 Prozent erhöht.

Grunderwerbsteuer: Lukrative Einnahmequelle für die Bundesländer

Auch in den meisten anderen Bundesländern wurde die Grunderwerbsteuer in den vergangenen Jahren angehoben. In Berlin und Hessen beispielsweise liegt der Steuersatz mittlerweile bei sechs Prozent. Lediglich in Bayern und Sachsen schlägt die Grunderwerbsteuer noch mit den ursprünglichen 3,5 Prozent zu Buche. Für die Bundesländer sind die sukzessiven Erhöhungen eine gute Möglichkeit, die Haushaltskassen zu füllen: Allein 2013 konnten die Länder auf diese Weise Einnahmen von insgesamt 8,39 Milliarden Euro erzielen.

Zeitpunkt der Fälligkeit der Grunderwerbsteuer

Die Grunderwerbssteuer fällt direkt mit der Vertragsunterzeichnung zum Grundstückskauf an. Die Kopie des Kaufvertrages wird vom zuständigen Notariat direkt an die zuständige Finanzbehörde weitergeleitet, die dann einen Grunderwerbssteuerbescheid ausstellt. Der Bearbeitungszeitraum variiert und hängt ganz vom jeweiligen Finanzamt ab. Ab Erhalt des Steuerbescheides ist die Zahlung gemäß § 15 Satz 1 GrEStG innerhalb von vier Wochen fällig. Käufer sollten diese Mehrkosten von 3,5 bis 6,5 Prozent des Grundstückspreises deshalb frühzeitig mit einplanen.