Gartentipps für den Sommer

Praktische Gartentipps für den Sommer

Damit sengende Hitze, Schädlinge und Co. Ihrem Garten nichts anhaben können und Sie sich sorgenfrei in Ihrem Liegestuhl zurücklehnen können, sollten Sie einige Dinge beachten.

Im Sommer ist ein kleines Gartenparadies der perfekte Rückzugsort, um ungestört die Seele baumeln zu lassen. Nirgendwo lässt es sich so gut entspannen, wie zwischen duftenden Blüten und bei sanftem Blätterrauschen im eigenen Garten. Allerdings braucht ein schöner Garten viel Pflege. Damit Sie auch in der heißen Jahreszeit eine volle Blütenpracht möglichst lange genießen können, haben wir Ihnen hier die besten Gartentipps speziell für kleine Gärten zusammengestellt.

Der wichtigste aller Gartentipps: Das richtige Gießen

Auch im Sommer muss die Wasserversorgung der Pflanzen wohl dosiert werden. Zu viel Nässe schadet dem Rasen, denn ein ständig feuchter Boden zieht Schnecken an und ist ein Nährboden für Pilze und Moose. Auch andere Pflanzen überleben die Sommermonate kaum, wenn sie zu oft gegossen werden und sich in der Folge Staunässe bildet – das gilt vor allem für Kübelpflanzen. Wird jedoch zu sparsam gegossen, dringt das Wasser nicht tief genug in den Boden ein, wodurch die Wurzeln der Pflanzen nicht ausreichend befeuchtet werden. 

Deshalb gilt:

  1. Gießen Sie Ihren Garten möglichst am Morgen. Morgens ist es nämlich noch kühl und das Wasser kann problemlos in die Erde dringen. Gießen Sie hingegen in der prallen Sonne, laufen Sie Gefahr, dass das Wasser zu schnell verdunstet oder die Blätter verbrennen.
  2. Das Wasser nicht auf die Blätter gießen, sondern direkt in den Wurzelbereich.
  3. Damit auch die kleinsten Wurzeln befeuchtet werden, die Erde ab und zu vorsichtig auflockern.
  4. Haben Sie wenig Zeit oder verreisen Sie häufiger mal übers Wochenende? Dann sollten Sie mit einem Bewässerungssystem vorsorgen.
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Sträuße schneiden und welke Blüten entfernen

Zu keiner Jahreszeit blühen so viele bunte Blumen wie im Sommer: Rosen, einjährige und mehrjährige Stauden leuchten um die Wette. Doch jede Blüte hat leider auch ein Ende. Verwelkte Blüten sehen dann nicht nur unschön aus, sie verhindern auch ein erneutes Aufblühen ihrer Sommerblumen. Daher sollten Sie vor allem bei Rosen und Stauden welke Blüten regelmäßig entfernen, dann werden Sie in der Regel durch eine zweite Blütenpracht belohnt.

Ein weiterer Tipp: Allzu schnell lassen Schnittblumen ihre bunten Köpfe hängen und wirken schon nach wenigen Tagen nicht mehr frisch. Deshalb sollten Sie die Stiele mit einem scharfen Messer (keine Schere) etwa drei bis fünf Zentimeter lang schräg abschneiden und direkt in die Vase stellen. So haben Sie länger Freude an Ihren Blumen.

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Gemüsegarten

Auch kleine Gärten können reiche Erträge liefern. Der Juli zählt zu den Haupterntemonaten im Gemüsegarten, wodurch der Erntekorb voll und die Reihen im Beet leer werden.  Da Sie einige Sorten Freilandgemüse noch bis Mitte August säen können, können Sie sich auf einen vitaminreichen Genuss im Herbst einstellen. Geeignete Sorten sind Chinakohl, Feldsalat, Petersilie, Radieschen, Mairübchen, Rote Beete, Wirsing oder Kohlrabi. Auch hier sollte beachtet werden, dass die Pflanzen im heißen August richtig gegossen werden.

Sonnenschutz

Einer der nützlichsten Gartentipps, die dennoch häufig vergessen werden: Pralle Sonne schadet dem Garten, da Blumen, Kräuter und Rasen versengen können. Schon beim Anlegen des Gartens sollten Sie daher darauf achten, besonders sonnenempfindliche Pflanzen zwischen höhere, schattenspendende Bäume oder Sträucher zu platzieren.

Düngen und Schneiden

Der Sommer ist die ideale Zeit zum Düngen, denn gerade im Sommer sind die Nährstoffe in der Erde wichtig für das Wachstum der Pflanzen. Außerdem verringern Sie durch regelmäßiges Düngen das Moos- und Kleewachstum und steigern die Widerstandsfähigkeit der Pflanzen gegen Frost im Winter. Besonders gut eignen sich Erde vom Komposthaufen oder natürliche Düngemittel aus dem Fachgeschäft.

Garten-Profis raten auch zum Rückschneiden von Bäumen, Sträuchern und Hecken. Vor allem bei Sträuchern ist der Sommer die ideale Zeit für einen Schnitt, da sie dann vor dem Winter nochmal austreiben. Wird nach dem Rückschnitt gedüngt, blühen die Pflanzen im Herbst noch ein zweites Mal. Wer sich schöne Büsche und Sträucher wünscht, sollte zudem darauf achten, den Wurzelbereich nicht direkt zu bepflanzen, sondern Mulchschichten anzulegen.

Unkraut nutzen

Lassen Sie Unkräuter für sich arbeiten: Bei heißem Wetter gejätet und auf dem Beet belassen, bilden die getrockneten Kräuter eine Mulchschicht, die den Boden vor dem Austrocknen schützt. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe.

Gartentipp zur Schädlingsbekämpfung

Im Sommer sind besonders viele Schädlinge wie Schnecken oder Blattläuse im Garten unterwegs. Viele Gartentipps raten deshalb dazu, Pflanzen – besonders die frisch gesäten - regelmäßig auf Schädlingsbefall zu untersuchen. Um Schädlinge umweltschonend zu bekämpfen, gibt es zahlreiche Tipps: Gegen Schnecken hilft beispielsweise Kaffeepulver, gegen Blattläuse sind Marienkäfer wirkungsvoll. Umweltverträgliches Anti-Schädlingsmittel kann jedoch auch in jedem Gartenfachgeschäft erworben werden.

Mit diesen einfachen Gartentipps bleibt Ihre kleine Oase lange grün und in voller Blütenpracht, sodass Sie den Sommer im Garten sorgenfrei genießen können.

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