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Winter

Während der Wintermonate freuen wir uns auf eine Tasse Tee und die gemütliche Couch, wenn wir nach Hause kommen. Damit das so bleibt, sollten Sie einige Hinweise rund um Ihr Zuhause bei Schnee und Frost nicht vergessen.

Rollläden

In der kalten Jahreszeit kann es je nach Einbau- und Gebäudesituation zu Fehlfunktionen der Rollladenpanzer infolge von Frosteinwirkung bis hin zum Schaden kommen. Die Ursache liegt darin, dass dann der Rollladenpanzer mit Tauwasser, Regen oder Schnee belegt ist. Dieser „Belag“ gefriert bei niedrigen Temperaturen. Es handelt sich hier um einen physikalischen Vorgang, der vom Hersteller nicht beeinflusst werden kann.

  • Bei Frost sollte darauf geachtet werden, dass immer ein Spalt offen bleibt und der Rollladenpanzer nicht gänzlich herabgelassen wird, um die Gefahr des Anfrierens zu vermeiden. Festgefrorene Rollläden sollten Sie nicht öffnen oder schließen.
  • Auch das Lüften bei gekipptem Fenster und geschlossenem Panzer führt zu erhöhtem Feuchtigkeitsbeschlag auf der Innenseite des Panzers und anschließendem Anfrieren.
  • Bei Gurtführungen kann vor allem bei niedrigen Außentemperaturen warme Luft aus dem Rauminneren nach außen treten. Die darin enthaltene Feuchtigkeit kondensiert an kalten außen liegenden Anlagenteilen z. B. an den Aufzugsgurten. Dieser physikalische Vorgang ist ohne thermische Trennung nicht zu vermeiden.

Weitere Punkte finden Sie in Ihren Nutzungs-, Pflege- und Wartungshinweisen.

Rauchmelder

Gerade in der Advents- und Winterzeit wird gerne stimmungsvolles Kerzenlicht zuhause genutzt. Umso wichtiger ist es, dass Sie Ihren Rauchmelder regelmäßig überprüfen: Schauen Sie in die Bedienungsanleitung des Herstellers, wann die Batterie gewechselt werden sollte bzw. wann das Gerät ausgetauscht werden sollte. 

Mindestens einmal im Jahr sollten Sie den Rauchwarnmelder durch Funktionsproben gemäß Herstellerangaben überprüfen und warten. In einigen Immobilien wird die Wartung von einem Dienstleister durchgeführt.

Private Garage

Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Auto an verschneiten Tagen abbürsten, bevor Sie es in die Garage stellen. Nach Fahrten im Schnee sammeln sich an den Radläufen Schnee und Eis, die beim Abtauen die Luftfeuchtigkeit in der Garage erhöhen. Die Folge ist eine erhöhte Gefahr von Schimmelbildung.

Tipp: Vergessen Sie nicht, die Garage immer wieder auszulüften. Lassen Sie sie an einem trockenen Tag zehn bis fünfzehn Minuten offen.

Beschlagene Fenster

Eiskristalle und das Anlaufen an der Außenseite der Fensterscheibe sind ein normales Phänomen und kein Grund zur Beunruhigung. Bei hochwärmegedämmtem Glas von energieeffizienten Fenstern kondensiert die Nässe in kalten Nächten außen an der Scheibe, was an dem Temperaturunterschied zwischen Luft und Fensteroberfläche liegen kann.

Auch wenn die Fensterflügel nach innen geöffnet werden, kann es passieren, dass bedingt durch die warme Innenraumluft die kalten Außenscheiben beschlagen.

Laufen jedoch die geschlossenen Fenster auf der Innenseite an, dann könnte es auch ein Lüftungsproblem sein.

Balkon

Achten Sie darauf, dass Sie im Winter keinen Schnee vom Balkon oder der Terrasse in die Wohnung tragen, da Feuchtigkeitsschäden am Boden und den Wänden entstehen könnten.

Doch auch außerhalb der vier Wände können Schäden entstehen. Lassen Sie daher den Schnee nicht auf dem Balkon oder der Terrasse liegen. Fegen Sie den Bereich regelmäßig, damit sich keine Eisschicht bilden kann.

Parkettboden

Die Temperaturen sinken und die Wäsche neben der Heizung trocknet in Rekordzeit? Dann haben Sie es Zuhause sicherlich gemütlich. Jedoch kann dieses Klima auch dazu führen, dass sich der Parkettboden verändert und sichtbare Fugen zwischen den Parkettdielen entstehen. Mit zunehmender Luftfeuchtigkeit im Frühjahr und Sommer verschwinden diese Fugen in der Regel wieder. Zudem kann der Temperatureinfluss zu einem Knarren führen, das nur temporär anhält.